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Die Lasik OP

Die Lasik OP

Lasik ist der Eingriff der ersten Wahl, wenn der Heilerfolg bei der Korrektur der Fehlsichtigkeit schnell und für den Patienten unkompliziert eintreten soll. Nicht nur der Eingriff ist schmerzfrei, auch nach der OP ist nur 1-2 Stunden ein leichtes Fremdkörpergefühl zu spüren - bis die Hornhaut durch neu gewachsenes Epithel wieder geschlossen ist.

Die Lasik dauert wenige Minuten; der Mikrokeratomschnitt drückt subjektiv einige Sekunden. Es ist ein Gefühl, als ob man fest auf das geschlossene Auge drückt. Das lasern selbst ist vom Patienten nicht oder nur an leisem rascheln zu erkennen. Die statistisch belegbaren Erfolge der Lasik sprechen für sich: Nach diesem Eingriff verbessert sich die Sehschärfe zumindest beim Kurzsichtigen durch Wegfall des  myopen Verkleinerungseffektes. Nachkorrekturen sind nur selten erforderlich; wir gewähren ein Jahr "Garantie" indem wir eine evt. vorhandene Restfehlsichtigkeit kostenlos nachbehandeln. Dies gilt, wenn wenn im gleichen Jahr wieder eine Fehlsichtigkeit auftreten sollte.

Die Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -10 Dioptrien, der Weitsichtigkeit bis ca. +3 Dioptrien und der Hornhautverkrümmung bis ca. 3 Dioptrien ist nur als Anhaltspunkt zu sehen. Die individuell gemessene Hornhautdicke in Relation zur Pupillenweite entscheidet darüber, welche Fehlsichtigkeit mit dem Laser nicht behandelt werden kann. Wenn die Hornhaut zu dünn ist, ist entweder keine Nachkorrektur mehr möglich (dies teilen wir dem Patienten vorher mit) oder wir müssen gleich zur PRK raten; hier spielt die Hornhautdicke kaum eine Rolle. Allerdings ist das Verfahren PRK nicht ideal für höher Fehlsichtige, da die Hornhaut dann mit Narbenbildung ("haze") reagieren kann.

Nur "Alterssichtigkeit" ist nicht wirklich ideal behandelbar. Über 50 Jahre ist eine Lesebrille nach wie vor erforderlich.