Für wen kommt die LASIK oder PRK in Frage?
" -10 Dioptrien Kurzsichtigkeit sind korrigierbar"
Der Satz stimmt, wenn Ihre Hornhautdicke ausreichend ist.
Manche Menschen haben eine dünne Hornhaut von etwa 1/2 mm Dicke.
Dann ist eine Korrektur mittels Lasik kaum mehr möglich.
Seitdem die Hornhautdicke und -form mit dem "Orbscan"- Gerät gemessen werden kann, gibt es kaum noch Laserkomplikationen am Auge.
Die Messung erlaubt eine individuelle Festlegung der Höhe der Fehlsichtigkeit, die bei dem betreffenden Auge korrigierbar ist.
"Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit"
Etwa 4 Dioptrien Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung lassen sich bei durchschnittlicher Hornhautdicke ebenfalls korrigieren. Eine individuelle Untersuchung und Beratung gibt Ihnen eine kostenlose Auskunft, ob die Korrktur noch möglich oder sinnvoll ist.
Auch hier gibt die Untersuchung mit dem "Orbscan"- Gerät Auskunft über die Hornhautbeschaffenheit. Über den gesamten Bereich der Hornhaut wird die Vorderfläche und die Hinterfläche gemessen. Die rechnerische Auswertung erlaubt vor der Operation schon eine genaue Berechnung des verbleibenden Hornhautbettes. Eine Restdicke des Hornhautbettes von 250 bis 350 Mikrometer muß unangetastet bleiben. Darüber hinaus erkennt das Gerät auch fortschreitende Hornhauterkrankungen; es handelt sich speziell um Frühformen des sogenannten Hornhautkegels (Keratokonus), die vor wenigen JAhren noch nicht entdeckt werden konnten und die im wesentlichen für die negatien Verläufe nach Lasik verantwortlchen waren (sog. Keratektasie)!
Wir machen natürlich eine ganze Menge hoch technisierter Voruntersuchungen vor einer Lassik. Tatsächlich sind Spätkomplikationen damit nunmehr praktisch vermeidbar.
Gibt es Alternativen zur Lasik?
Wenn die Lasik wegen zu dünner Hornhaut nicht möglich ist, können wir auf andere Behandlungsmethoden zurückgreifen: PRK (Photorefraktive Keratektomie) oder Lasek. Lasek ist eine Methode ähnlich der Lasik, die die Hornhaut ohne oberste Schicht (Epithel) direkt behandelt - wie die "ältere" PRK; allerdings wird wie bei der Lasik die dünne Epithel- Scheibe, die oberste Schicht, stumpf entfernt. Die Lasek "schneidet" also quasi stumpf die oberste Schicht; dies Epithel wird vom Körper sehr schnell ersetzt wenn es nicht sogleich wieder anwächst, was nicht immer nach der Lasek der Fall ist.
Die Beschwerden nach der OP sind in jedem Fall höher als nach einer Lasik- bei letzter habe Sie nur 1-2 Stunden leichtes Fremdkörpergefühl.
Wenn Lasermethoden versagen,bieten wir zum gleichen Preis die Implantation einer zusätzlichen, zweiten Linse an. Die Artisan- Linse vermag auch extreme Fehlsichtighkeiten von +/- 19 Dioptrien optisch perfekt im Auge selbst zu korrigieren. Auch Weitsichtigkeiten sind korrekturstabil, was beim lasern Weitsichtiger nur eingeschränkt "garantiert" werden kann.
Nur als Hinweis: Die Korrektur bei Kurzsichtigkeit ist stabil. Wenn der Patient wieder kurzsichtiger wird, ist dies gegetisch vorgegeben. Wir geben trotzdem ein Jahr Garantie.
Der Excimer Laser kann also zwischenzeitlich in fast allen Bereichen der Fehlsichtigkeit eingesetzt werden, gegebenenfalls auch, um die Fehlsichtigkeit zumindest so zu vermindern, daß nach der Behandlung nur noch sehr viel schwächere Korrekturgläser notwendig sind.
-10 Dioptrien und mehr: Verbesserung der Fehlsichtigkeit ist das Ziel
Normale Hornhautdicke vorausgesetzt sind mit dem Excimerlaser behandelbar:
Kurzsichtigkeiten im Bereich von -7 bis -10 Dioptrien,
Weitsichtigkeiten von +5 Diotiren und Hornhautverkrümmungen von -4 Dioptrien.
Auch höhere Fehlsichtigkeiten können bei dickerer Hornhaut behandelt werden. Voraussetzung für eine einwandfreie Optik nach der Laserbehandlung ist eine ausreichend große optische Zone. Dies ist der neu geschaffene optisch brechende Bereich der Hornhaut. Wenn der Patient eine sehr große Pupille hat, muß auch der gelaserte optische Bereich sehr groß sein. Damit einher geht zwangsläufig auch ein tieferer Abtrag der Hornhaut durch den Laser. Dies begrenzt in vielen Fällen den Bereich, der gelasert werden kann. Bei Nichtbeachtung kommt es besonders nachts mit weiter Pupille zu Sehstörungen. Diese sind "Halo´s" , also Höfe um Lichter, oder auch "starbursts", strahlenförmige Verzeichungen von Lichtquellen.
Individuell muß mit Hilfe der diversen high- tech- Voruntersuchungen die richtige Methode zur Behandlung Ihrer Fehlsichtigkeit gewählt werden.
Das Ergebnis sind zufriedene Patienten. Sie haben die Chance für ein Leben ohne Brille genutzt.
-2 bis -6 Dioptrien: Eine Chance für ein Leben ohne Brille
Alterssichtigkeit! Hier stimmt der Spruch vom "Leben ohen Brille" nur eingeschränkt. Alterssichtigkeit kann bisher mit keiner Methode wirklich zufriedenstellend behandelt werden. Glauben Sie keinem, der etwas anderes behauptet. Alle Augenärzte warten natürlich seit Jahren auf die technische Innovation, die eine "Akkomodation" ermöglicht. Dies ist die stufenlose Fokussierung in allen Entfernungen des Normalsichtigen im jungen Alter.
Keine Mehrstärkenlinse (Multifokallinse) und keine Lasermethode kann die Alterssichtigkeit kompromißlos beheben.
Man kann jedoch nicht sagen, daß eine Lasik- Behandlung immer unmöglich ist bei Alterssichtigen: Die Fehlsichtigkeit in der Ferne läßt sich durchaus mittels Laser beheben. Eine Lesebrille ist aber anschließend erforderlich.
Ab einem gewissen Alter wird die Linse des menschlichen Auges trüber. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo aus optischen Gründen die Lasik nicht mehr sinnvoll ist. Die "clear lens extraction" kommt dann als besserer Alternative zum Zuge. Diese Operation entspricht technisch einer OP des grauen Stars. Die Beseitigung von Fehlsichtigkeiten ist auch hiermit sehr exakt möglich. Einen gewissen Ausgleich der Alterssichtigkeit können dann Mehrstärken- Intraokularlinsen, also Multifokallinsen, bringen. Manchmal kommt der Patient dann sogar ohne Lesebrille aus. Bei jungen Patienten ist die Methode nicht so elegant, weil die eigene, noch vorhandene Fokussierung der körpereigenen Linse entfällt. Nur sehr Kurzsichtige, die von Natur aus wenig akkomodieren, sind als junge Menschen für die Methode der clear lens extraction dennoch geeignet.
In einigen Jahren wird sicherlich ein Implantat technisch realisierbar sein, welches eine Naheinstellung und somit eine Korrektur der Alterssichtigkeit, ermöglichen wird.
Weniger als -2 Dioptrien
Bei Kurzsichtigkeiten unter -2 Dioptrien sollte man darauf hinweisen, daß der Patient unbehandelt im Alter über 50 Jahre ohne Brille lesen kann. Nach einer Laserbehandlung ist aber eine Lesebrille erforderlich. Das gelaserte Auge reagiert also wie ein normal alterndes normalsichtiges Auge. Ein gering Kurzsichtiger kann zeitlebens ohne Brille in der Nähe scharf sehen.
Aktuelles:
Alterssichtigkeit jetzt behandelbar!
Weg mit der Lesebrille! Nie mehr grauer Star! Praktisch alle Fehlsichtigkeiten...
LASIK Augenoperation steuerlich absetzbar
Kosten für (LASIK) Laser-Augenoperation steuerlich als außergewöhnliche...

